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Digitalisierung und ihre Stolpersteine

Published by Tobias Goecke, SupraTix GmbH / 知识之路 (2 weeks, 3 days ago updated)


Kein Tag vergeht ohne herausragende Fortschritte in puncto Technologie. Augmented Reality, Cloud Services und Blockchain sind nur einige bekannte Vertreter dieser dynamischen Entwicklung und umringen uns tagtäglich in den Neuigkeiten. Wer in dieser Welle nicht untergehen möchte, setzt sich routiniert mit der digitalen Transformation auseinander. Denn in Punkten der Digitalisierung ist es für jedes Unternehmen unabdingbar, mit den Wettbewerbern Schritt zu halten und sich effizientere, schnellere sowie smarte Workflows anzueignen.

Doch wie jede Veränderung, trägt auch Digitalisierung einige Herausforderungen mit sich, ob im Alltag als Smartphone-Abhängigkeit, in der Schule als ausbaufähige, technische Infrastruktur oder in der Arbeitswelt – mit hohem Potenzial kommen deutliche Hindernisse.

Welche Hürden drohen Unternehmen?

Mit Wunsch nach digitalem Wandel werden Prozesse durch digitale Unterstützung vereinfacht oder bestenfalls vollständig automatisiert. Ebenfalls ist es möglich, unabhängig von Ort und Zeit rund um den Globus miteinander zu arbeiten – sofern das notwendige Know-how und die richtige Struktur seitens Unternehmen dafür geschaffen sind.

Interpersonelle Herausforderungen

Stehen Arbeitnehmer aufgrund von Unwissenheit oder ähnlichen Unsicherheiten einem Wandel kritisch gegenüber, so wirkt sich dies auch bemerkbar auf die Umsetzung aus. Diesen potenziellen Bottleneck gilt es zu verhindern, indem für die Aneignung des relevanten Wissensgutes seitens Politik, Arbeitgebern und den Arbeitnehmern selbst gesorgt wird. Arbeitnehmer benötigen nun beispielsweise zusätzliche Kompetenzen wie Fähigkeiten zur Wandlung, Zusammenarbeit und agilen, iterativen Vorgängen. Diese sind vorrangig mit projektbasierten und arbeitsintegrierten Methoden zu erreichen, da ein „Learning by doing“-Ansatz verfolgt wird. Es erfordert folglich ein gewisses Maß an Weiterbildung, Managementmethoden und das nicht zu vernachlässigende Aufgleisen einzelner Mitarbeiter, um ein solides Fundament für die Verwirklichung zu schaffen, jegliche Skepsis zu eliminieren und somit einen positiven Willen zu kreieren.

Agilität als Key Value

Um diese erschaffene Kultur dann aufrechtzuerhalten, verlangt es sowohl flache Hierarchien als auch eine transparente, offene Kommunikation. Selbstständige und agile Teams mit einem nahen Führungsstil, welcher die Ideale der Agilität selbst vorlebt, sind dabei ein befähigender Faktor. Dadurch ermöglicht das Unternehmen den Mitarbeitern, sich mithilfe des erteilten Vertrauens an der agilen Tendenz zu beteiligen und zu Prozessoptimierungen beizutragen.

Während des ganzen Prozesses muss jedoch eine bestimmte Komponente permanent im Vordergrund stehen: Die Kundenbedürfnisse und Anforderungen sind kontinuierlich anzufragen und als Rahmen zur kritischen Hinterfragung der neu entworfenen Konzepte betrachtet werden. Denn nur mit der Kenntnis genauer „Pain Points“ erfährt das Unternehmen, was Nutzer und Kunden bewegt und kann sich somit in der richtigen Nische positionieren. Im optimalen Falle begibt sich ein digitales Geschäftsmodell in der Entwicklung zunächst von Identifizierung der Kundenprobleme zur Konzeption von entsprechenden Ideen. Um dabei nicht von den Ansprüchen der Stakeholder abzuweichen, sind die Ideen schnell zu testen und damit zu validieren. Stimmen die Pläne nun mit den Anforderungen überein und schaffen einen greifbaren Mehrwert, so tritt die Zeit zum Realisieren an.

Mit solch einem agilen Ansatz besteht wenig Gefahr, bei den digitalen Lösungen von den Kundenwünschen abzuschweifen.

Strukturelle Schranken

Besteht zuerst einmal die Einsicht und der Bedarf nach digitaler Optimierung, so ist der essenzielle Schritt etabliert. Doch gleichzeitig muss das Unternehmen sich bewusst sein, dass ein Aufbruch alter Strukturen und ein Einbauen neuer Prozesse sowohl umfangreiche Investitionen verlangt als auch damit einhergehende Risiken birgt – Change Management ist an dieser Stelle unentbehrlich. Ein Einbringen neuer Modelle in bestehende Strukturen bringt nämlich oft unvereinbare Werte zusammen und inkludiert nachhaltig einen deutlich größeren Aufwand. Verschiedenes und womöglich neues Personal, technisches Equipment und eine technologische Infrastruktur sind offensichtliche Faktoren und nicht zuletzt ausschlaggebende Elemente, welche oft die Hemmung zum digitalen Wandel verursachen. Bereitschaft zum Wandel Die Erfahrung zeigt bislang, dass kleinere Unternehmen einen verhältnismäßig geringeren Anteil zur digitalen Transformation beitragen. Gleichzeitig bleiben deutsche Betriebe bei der Anwendung digitaler Dienste und agiler Arbeitsmethoden enorm zurück. Dabei zeigt der internationale Schnitt jedoch, dass agile Methoden die Umsatzgenerierung im Zusammenhang von digitalen Diensten deutlich positiv beeinflussen. Ein paralleler Vergleich: US-Unternehmen investieren einen fast doppelt so hohen Anteil in die digitale Transformation.

Trotz der genannten Hindernisse, bringt Digitalisierung einen gravierenden Marktvorteil und langfristige Kosteneinsparung mit sich. Deshalb sollten die überbrückbaren Problematiken kein absolutes K.O.-Kriterium darstellen, sondern als eine Möglichkeit zum Lernen neuer Methoden und einer Wende zu innovativen Konzepten angesehen werden.

Wir haben uns dieser Challenge gestellt und machen uns die Digitalisierung bereits zunutze – für weitere Informationen dazu, können Sie gerne mit uns in Kontakt aufnehmen.

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Quellen: https://kmu-digitalisierung.agency/herausforderung-digitalisierung/#Herausforderung_Digitalisierung_in_der_Arbeitswelt, https://agilhybrid.de/blog/digitale-geschaeftsmodelle-mit-welchen-huerden-kaempfen-deutsche-industrieunternehmen/

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Jeannette Goecke